1. Prüfung des Härte- und Wärmebehandlungsstatus
Mit einem Härteprüfer werden regelmäßige Härtemessungen an der Laufoberfläche durchgeführt. Ein über den Auslegungsgrenzwert hinausgehender Härteabfall gilt als kritisch für die Lebensdauer.
Überprüfen Sie die Unversehrtheit der Wärmebehandlungsschicht. Ungleichmäßiges Glühen oder Anlassen kann zu Materialermüdung führen.
2. Beobachtung von Oberflächenverschleiß und Korrosion
Die Innenwand des Einzelschneckenzylinder wird visuell inspiziert oder unter einem Mikroskop untersucht, um die Verschleißtiefe und die Verteilung der Korrosionsflecken zu beurteilen.
Ein Austausch oder eine Überholung ist erforderlich, wenn die Verschleißtiefe 10 % der Wandstärke übersteigt oder erhebliche Korrosion beobachtet wird.
3. Aufzeichnung der Betriebstemperatur und des Druckzyklus
Über ein Datenerfassungssystem werden die höchste Temperatur, der Spitzendruck und die Zyklenzahl im Langzeitbetrieb erfasst.
Sobald die Anzahl der Vorgänge, die den Auslegungstemperatur-/-druckbereich überschreiten, einen bestimmten Schwellenwert erreicht, verringert sich die Ermüdungslebensdauer des Zylinders erheblich.
4. Wartungsaufzeichnungen und Modelle zur Vorhersage der Lebensdauer
Erstellen Sie ein vollständiges Wartungsprotokoll, einschließlich Vorgängen wie Reinigung, Schmierung und Dichtungsaustausch.
In Kombination mit historischen Betriebsdaten bewerten Modelle zur Lebensdauervorhersage (wie die Weibull-Analyse) die verbleibende Lebensdauer und entwickeln im Voraus Ersatzpläne.